Über mich

 Manfred  Grischek

Gestatten – Manfred Grischek, Sammler aus Leidenschaft. Geboren in Berlin (DDR). Schulzeit, Ausbildung und der erste Teil meiner Berufsjahre in Hamburg (BRD). Beruflich 1994 nach Österreich (Graz) gewechselt – dort meine neue Heimat und neues Eheglück gefunden. Verheiratet mit Sissi, insgesamt vier Kinder mit vier Schwiegerkindern und derzeit vier Enkeln.

Als Kind (wegen Flucht aus der DDR) eher in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen – deshalb wohl meine heutige Sammelleidenschaft von Dingen, die mich schon als Kind faszinierten. Ab meinem 14. Lebensjahr fing ich an Gegenstände bewusst zu pflegen und zu schonen und sie als „meine Sammlung“ zu bezeichnen. Im Laufe der Jahre wuchs die Sammlung  durch Verzicht an anderen Dingen / Vergnü-gungen sowie durch Einnahmen mit Handel von doppelten Stücken. Da mich auch die Geschichte rund um die Sammlung stark interessiert gibt es  mit meinem Hobby immer etwas zu erforschen und zu entdecken.

Solltet ihr besonderes Interesse an österreich-ischer Reservistika haben, dann empfehle ich  mein 300 seitiges „Fotobuch“, in dem ich auch die Struktur der damaligen österreichisch-ungar-ischen Armee beschreibe und parallel auch Vergleiche zur deutschen Armee und deren Reservistika ziehe (siehe Angebot im „Shop“).

RESERVISTIKA

Reservistika ist das Sammelgebiet, für das derzeit mein Interesse am stärksten ist. 

In Deutschland erwarb ich ab 1985 „im Vorbeigehen“ meine ersten Reservistenkrüge, ohne dafür jedoch eine Leidenschaft zu entwickeln. Diese entstand zu einer späteren Zeit, wo ich nach einer schweren Krankheit wieder einmal Zeit fand meine Sammelgegenstände einzelnd in Ruhe zu betrachten. Dabei wuchs mein Interesse an diesem Sammelgebiet und ich besorgte mir zuerst Fachliteratur, recherchierte im Internet und erwarb danach ab 2009/10  gezielt manches Stück. Zuerst nur deutsche, bis ich im Jahr 2011 meine ersten österreichischen Pfeifen und danach auch Krüge erwerben konnte. Heute zählt meine Sammlung an Reservisten-Krügen und -Pfeifen aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie zu einer der umfangreichsten unserer Zeit. 

PATRIOTIKA  und  ZUNFT

Patriotika sind Objekte, die sich seinerzeit „normale  Bürger“ zur Darstellung ihrer Gesinnung anschafften. Ich finde es sehr interessant, welche Gegenstände wie gestaltet wurden. Wer wollte wem damit was beweisen? Die Gedanken richten sich in die Vergangenheit und der heutige Verstand kann die damaligen Motive nur schwer nachvollziehen. 

Viel besser kann ich den Erwerb von Objekten nachvollziehen, die den Beruf des damaligen Besitzers loben und zeigen, dass dieser Erwerbstätige darauf stolz ist. Zunft-Krügen und Pfeifen gilt mein Interesse.

MILITARIA

Ein heikles Sammelgebiet, mit dem man bei vielen Mitmenschen auf Unverständnis stößt.

Die Einstellung zum Militär hat sich in den letzten über 100 Jahren stark verändert – Pazifismus ist heute so verbreitet wie wohl damals die Achtung und der Respekt vor dem Militär.

Meine Einstellung dazu ist zweigeteilt:  Aufwendig hergestellte, verzierte und teilweise farbenfrohe Objekte, die „Glanz und Gloria“ des damaligen Militärs repräsentieren, lassen mein Sammlerherz höher schlagen.  Hingegen finden technische Gegenstände, die lediglich zum Massenmorden hergestellt wurden, kein Gefallen – sie erschrecken mich eher, wie ein Kriegsgeschehen und Menschenverachtung wohl einen jeden abschreckt.

Mein erstes Objekt -einen Marine-Offiziers-Dolch- erwarb ich als 14-jähriger für 7 DM von einem Spielfreund auf dem Fußballplatz. Aus heutiger Sicht ein „Schnäppchen“ – damals kostete er mich jedoch mein Taschengeld von 7 Wochen!

TABAKTÖPFE

Ein Accessoire für Raucher, um den Tabak vor dem Austrocknen zu schützen. Zuerst kannte ich nur die heutigen Humidore, aus denen ich mir bei passender Gelegenheit eine Zigarre entnahm und genussvoll konsumierte. Den antiken Tabaktöpfen bin ich erst vor einigen Jahren bei einem Sammler in der Steiermark begegnet – und das Interesse daran war entfacht. 

Die meisten antiken Tabaktöpfe, denen ich begegnet bin und die figürliche Darstellungen aufweisen, entstammten der Produktion von Johann Maresch und Bernhard Bloch aus Böhmen. Besonders die Darstellungen von zeitgenössischen Persönlichkeiten oder Militärs faszinieren mich. 

SPIELZEUG

Als Kind wünschte ich mir soviel Spielzeug, wie meine Freunde besessen hatten. Da meine Familie jedoch als DDR-Flüchtlinge andere Dinge  des täglichen Lebens benötigte, stand für mich als Jüngsten in der Familie das Spielzeug an letzter Stelle. 

Eine Handvoll Elastolin-Figuren und Wiking-Autos sowie ein Corcy-Toy-Krankenwagen waren über Jahre mein einzigstes Spielzeug, das ich sorgsam hütete und dafür Zubehör aus Pappe und abgebrannten Streichhölzern bastelte.

Im Erwachsenen-Alter erwarb ich -noch in Deutschland lebend- dann all` das (und viel mehr) für meine Sammlung, was ich mir als Kind erträumt hatte.

BALLSPENDEN

 Die erste Ballspende / Tanzkarte erwarb ich auf einem Flohmarkt in Graz. Die aufwendige Ausführung ließ mich Nachforschungen anstellen und ich war überrascht über die Vielzahl an antiken Ausführungen für eine Vielzahl von damaligen Anlässen, wo diese Kleinode von den Damen getragen bzw. zum Geschenk gemacht wurden. Dies war auch eine österreichische Spezialität, die nur in vergleichbar bescheidenem Ausmaß in den Nachbarländern Einzug hielt.

Speziell die über 100 Jahre alten Ballspenden von Bällen des Militärs (Regiments- oder Garnisons-Bälle) erfreuen mein Sammlerherz.

Ich freue mich über Eure Kontaktaufnahme

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Ort

Graz-Umgebung  Steiermark / Österreich

Kontakt

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Erreichbarkeit

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